Gradle 5.5

Mittlerweile ist es schon einen Monat her, dass Gradle 5.5 veröffentlicht wurde, also höchste Zeit, sich die neuesten Änderungen anzuschauen.

Als erstes neues Feature fällt sofort auf, dass der Init Task von Gradle jetzt direkt anbietet, JUnit Jupiter als Testframework vorzukonfigurieren. Außerdem hat der Init Task jetzt auch gelernt, Gradle Plugin Projekte zu generieren, welches die Entwicklung eigener Plugins deutlich vereinfacht.

Für Unternehmen, die bislang einen Mechanismus zum Vorgeben von unternehmensweiten Einstellungen vermisst haben, gibt es jetzt die Option, eine eigene Gradle Distribution zu erstellen. In diese können bereits vorkonfigurierte gradle.properties Dateien inkludiert werden. Dies ermöglicht es, Standardeinstellungen festzulegen, erlaubt aber auch einzelnen Projekten, diese zu überschreiben.

Für Plugin-Autoren sind eine ganze Reihe kleinerer Verbesserungen eingeführt worden, im Speziellen existiert jetzt eine ObjectFactory, die es ermöglicht, viele Objekttypen zu erstellen, welche zuvor eine Projekt Instanz benötigten. Dies vereinfacht nicht nur die Erstellung der Objekte, sondern ermöglicht es auch Plugins, die nicht auf Projektebene arbeiten, lazy evaluiert zu werden.

Nicht zuletzt wurde die Eclipse-Integration weiter verbessert. Buildship ist jetzt in der Lage, mehrere Projekte mit identischen Namen in Eclipse zu importieren.

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